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Schränke

Schränke, Truhen, Korpusse und Kommoden sind praktisch keine Frage. In den 1920er Jahren begannen Designer und Produzenten mit der Suche nach den perfekten Aufbewahrungsmöbeln. Sie analysierten die Ansprüche der Benutzer und konzipierten Möbel aus den unterschiedlichsten Formen, Farben und Materialien. Denn natürlich sollten die Möbel nicht nur praktisch, sondern auch schön sein. Heute gibt es unzählige Varianten, die nahezu alle Aufbewahrungsprobleme lösen können. 

Dennoch lassen sich die Möbel grob in drei Gruppen einteilen: in Einzelmöbel, in addierbare Elementsysteme und in Einzelteile zerlegbare Schrank- und Regalsysteme.

Einzelmöbel

sind oft Familien von Regalen, Sideboards oder Buffets und Schränken. Sie entsprechen dem klassischen vorindustriellen Möbeltyp und sind sehr spezifisch auf eine Funktion zugeschnitten. Diese Solitäre können als persönliche Akzente, z. B. als Erb- oder Erinnerungsstücke, eine Einrichtung bereichern. Neben diesen emotionalen Werten kann die Funktion auch mal vernachlässigt werden.

Elementsysteme

Der postmoderne Mensch liebt die Flexibilität und damit Elementsysteme. Sie kommen in transportierbarer Grösse als Gestelle und Korpusse daher, können zu Türmen oder Wänden kombiniert oder zu Buffets zusammengestellt werden. Die Grundelemente können beliebig mit Tablaren, Schubkästen, Schiebetüren, Rollläden, Klappen oder Flügeltüren variiert und erweitert werden. Modulare Masse in Breite und Höhe lassen beliebige Kombinationen zu.  Neben am Boden stehenden Aufbausystemen, die schnell voluminös und schwer wirken, gibt es Systeme mit leichten Untergestellen, oder welche die an der Wand hängen bzw. an Metall- oder Holzwangen montiert werden. Elementsysteme sind hervorragend als Raumtrenner einsetzbar.

Masse 

  • Für Taschenbücher und DVDs reichen 20 bis 25 cm Regaltiefe.
  • Grössere Bücher und Alben, Ordner, Geschirr, die Hausbar, Tisch- und Bettwäsche sowie Kleidung benötigen ca. 40 cm Platz. 
  • 60 cm Tiefe braucht es für hängende Kleider.

Schrankwände

Schränke und Schrankwände sind das Möbel der Wahl für Kleider und Wäsche. Sie sind wegen ihrer Grösse und ihrem Gewicht in ihre konstruktiven Einzelteile zerlegbar. Obwohl die Montage etwas mehr Übung verlangt als das Auftürmen von Korpussen, braucht es dazu keine Schreinerlehre, ganz abgesehen davon, dass diese Arbeit gegen einen Aufpreis auch von den meisten Lieferanten geleistet wird. Mittlerweile gibt es auch für Schränke diverse Elementsysteme: Ausziehbare Tablare oder Körbem Kleiderlifte, d. h. abschwenkbare Kleiderstangen usw.

Einbauschränke

Schrankwandsysteme eignen sich gut für die Zimmerunterteilung, wenn sie als Einbauschränke in die Wände integriert werden. Diese Arbeit sollte durch einen Experten erledigt werden, damit der Tritt- und Körperschall genügend gedämmt wird.

 

 

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