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Raumklima

Zum gesunden Wohnen gehört auch ein gutes Raumklima. Denn stickige heisse oder kalte Luft mit geringem Sauerstoffgehalt, Elektrosmog und Umweltgiften wie Formaldehyd (z.B. vorhanden in verleimten Holzteilen), Lacke oder Kohlenmonoxid können sich negativ auf Stimmung und Gesundheit auswirken. Tabakrauch, Cheminèes, Staub, Immissionen aus Putz- und Pflegemitteln können die Bewohner ebenfalls belasten. In den USA gibt es für derartiges Unwohlsein sogar einen Namen: das «Sick Building Syndrom».

In einem derartigen «krank machenden» Gebäude möchte wohl Niemand gerne wohnen oder arbeiten.

Ökologische Bauweise

Deshalb setzen immer mehr Bauherren auf eine ökologische Bauweise. Denn möglichst schadstoffarme/schadstofffreie Baustoffe wie Holz, ökologische Dämmmaterialien wie Schafwolle oder Seegras, aber auch mineralische Innenputze tragen zu einem gesunden Raumklima bei.

Auch «Lieschen Müller» kann zu einer guten Luftqualität beitragen. Schadstoffarme Frischluft muss stets ausreichend vorhanden sein, etwa 30m3 pro Person und Stunde. Die relative Feuchtigkeit soll möglichst zwischen 30 Prozent und 60 Prozent liegen. Die Raumtemperatur in beheizten Räumen muss angenehm und der jeweiligen Tätigkeit angepasst sein. 18°C bis 22°C gelten als günstig.

Regelmässiges kurzes Stosslüften vertreibt Feuchtigkeit aus den Räumen. Regelmässiges Lüften ist vor allem in Wohnstätten mit  Mehrfach-Isolierfenstern sehr wichtig, da durch die Dichtigkeit kein oder kaum Luftaustausch stattfindet. Auch moderne automatische Lüftungen können das Raumklima verbessern. Wichtig ist, dass die Bewohner die Lüftung selbstständig steuern können.

Stand vom

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