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Beleuchtung

Ein ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept wirkt ebenso wie Farben auf die Stimmung von Räumen. Optimal sind grosse Fensterfronten durch die viel Tageslicht in die Zimmer fallen. Aber auch düstere Wohnungen mit kleinen Fenstern können durch eine geschickte Platzierung von künstlichem Licht hell und freundlich wirken.

  • Eine indirekt strahlende Wandleuchte sorgt für eine angenehm weiche Grundbeleuchtung.
  • Eine Hängeleuchte setzt Ihre Kochkünste ins richtige Licht.
  • Eine dimmbare Grundbeleuchtung wird verschiedenen Arbeiten gerecht .
  • Lichtakzente am richtigen Ort sind praktisch und sorgen für stimmungsvolle Momente.

Grundbeleuchtung

Die Grundbeleuchtung, meist Decken- und Wandleuchten, sollte funktional sein. Sie hat die Aufgabe, den Raum optisch erfassbar zu machen, zu ermöglichen, dass man sich zurechtfindet und einfache Tätigkeiten ausüben kann. Dies erreicht man mit gleichmässigem, eher diffusem Licht, wobei das Licht meistens  automatisch über eine Reflexionsfläche, wie die Zimmerdecke oder eine Wand, erreicht wird. 

Ist die Grundbeleuchtung in einem Raum sehr hell, kann gut darin gearbeitet werden. Allerdings wirken gleichmässig ausgeleuchtete helle Räume oft steril und ungemütlich. Ein Helligkeitsregler, auch Dimmer genannt, ermöglicht Variabilität.

Funktionsspezifische Lampen

Neben der Grundbeleuchtung sollte man verschiedene funktionsspezifische Lampen aufstellen. Leuchten zum Arbeiten, Lesen, Essen und Entspannen. Denn ein ausgewogenes Spiel mit Grund- und Akzentbeleuchtung sowie das Anpassen der Helligkeit, fördern die passende Stimmung.

Tisch- oder Stehlampen

Tisch- oder Ständerleuchten sollten leicht und beweglich sein. Ist die Lampe höhenverstellbar, und/oder hat mehrere bewegliche Glieder, kann der Reflektor variabel platziert werden. Dadurch ist eine vielseitige Nutzung möglich.

Spotleuchten

Punktleuchten kamen in den 1970er Jahren erstmals in Mode. Sie werden als Decken-, Wand- oder Stehleuchten angeboten und sind bis heute beliebt. Früher wurden häufig Halogen-Niedervoltlampen für die «Spots» eingesetzt, heute haben LEDs ihnen den Rang abgelaufen.

Licht emittierende Diode: LED

Bei der LED-Lampe wird Strom via Silizium-Halbleiter in Licht umgewandelt, das über eine Linse verteilt wird. Die LED-Technologie feierte um die Jahrtausendwende ihre ersten Erfolge. Mittlerweile hat sie die anderen Leuchtmittel fast vom Markt verdrängt. Kein Wunder, da sie sehr energieeffizient ist, Licht sehr gut bündelt und die Leuchtkraft von Halogenlampen hat. LED-Leuchten sind mittlerweile nicht nur dimmbar, sondern fernsteuerbar. Es gibt Systeme, die es erlauben, dass ein und dieselbe Leuchte das gesamte Farbspektrum abbilden kann.

Fluoreszenzlampen: «Neonröhren»

Die Fluoreszenzlampe, welche landläufig als «Neonröhre» bezeichnet wird, heisst auch Leuchtstofflampe. Obwohl sie meist in Röhrenform verwendet wird, gibt es sie auch als Ringleuchte. Ihren Namen hat die Neonröhre, durch die Verwendung von Neon als Füllgas. Denn bei der Fluoreszenzlampe reagiert die Glimmentladung mit einem eingebrachten Gas.  Je nach Gas leuchtet die Lampe in einer anderen Farbe. Gängig sind: Argon, Helium, Kohlenstoffdioxid, Krypton, Neon und Stickstoff, aber auch die LED-Neonröhre ist erhältlich.

Kompaktlampen: «Energiesparlampen»

Die kompakte Leuchtstofflampe, kurz: Energiesparlampe, funktioniert ähnlich wie die Fluoreszenzlampe, hat aber die Grösse einer «Glühbirne». Als Gas wird Quecksilber oder Argon verwendet. Bis in die frühen 2000er war sie das Nonplusultra in Sachen Energieeffizienz, da ihre Lichtausbeute ist bis zu fünf Mal höher ist, als die der mittlerweile ausgestorbene herkömmliche Glühlampe. Aber gegen die vielfältigen Möglichkeiten der LED-Technologie kommt das ehemalige Energiesparwunder nicht an.

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