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Wohnen planen

Die Ansprüche, die ein Bauherr an sein Eigenheim stellt, sind sehr unterschiedlich. Dem einen ist es wichtig, dass sein Haus einzigartig und unverwechselbar ist; ein anderer will unbedingt in einem Holzbau wohnen; ein dritter orientiert sich vor allem am Preis.

Der Markt hält für jeden Bauherrentyp eine Lösung parat. Wer neu baut, muss sich zunächst einmal mit den verschiedenen Bauformen auseinandersetzen, die es gibt. Man kann grob unterscheiden zwischen Architektenhäusern, Fertighäusern und Systemhäusern.

Auch wenn diese drei Begriffe in der Branche nicht einheitlich verwendet werden und viele Anbieter ihre Fertighäuser als Systemhäuser anpreisen, lohnt es sich, sich mit den Unterschieden auseinanderzusetzen. Denn jede Bauweise hat ihre Vor- und Nachteile.

Besonderheiten beim Architektenhaus

Ein Architektenhaus ist ein Unikat. Es wird von einem Architekten den Gegebenheiten des Baugrundstücks und den Wünschen der Bauherrschaft angepasst. Der Architekt geht individuell auf die Bedürfnisse der Bauherrschaften ein – kein Objekt gleicht dem anderen.

In der Branche spricht man oft von Architektenhäusern, wenn diese ohne Fertigelemente realisiert wurden. Der grösste Vorteil bei dieser Art zu bauen liegt darin, dass der Architekt das Bauobjekt optimal der Umgebung anpassen kann. Die Gesamtwirkung ist daher bei einem gelungenen Architektenhaus harmonischer als ein vorfabriziertes Gebäude. Bei anspruchsvollen topografischen Verhältnissen ist eine individuelle Planung oft die einzige Möglichkeit, um ein Haus zu bauen. Der hohe Planungsaufwand hat aber auch seinen Preis.


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Besonderheiten beim Systemhaus

Systemhäuser werden – wie Architektenhäuser – individuell nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bauherrschaft geplant und realisiert. Systemhäuser heissen so, weil die Gebäude mit vorgefertigten Elementen gebaut werden. Die Elemente werden in einer Werkhalle vorfabriziert und auf der Baustelle zusammengefügt. Somit ist keineswegs ausgeschlossen, dass ein in Systembauweise erstelltes Haus architektonisch aussergewöhnlich daherkommt.

Der Vorteil von Systemhäusern: Durch die Vorfabrikation der Elemente ist die Bauzeit kurz. Weiter ist eine hohe Massgenauigkeit und eine gute Kosten- und Terminsicherheit zu erwarten.

Besonderheiten beim Fertighaus

Fertighäuser entstehen nach standardisierten Plänen. Sie sind keine Einzelanfertigungen. Oft werden sie auch als Typenhäuser, Kataloghäuser oder Systemhäuser bezeichnet. Allerdings muss es sich nicht bei jedem Systemhaus zwingend um ein Fertighaus handeln. Will ein Bauherr ein Fertighaus erstellen, kann er in der Regel aus einer Reihe von Prototypen sein Traumhaus aussuchen und danach eine von zahlreichen Ausbauvarianten wählen. Der Verkauf und die Verantwortung über die Bauarbeiten liegen meist bei einem Generalunternehmer respektive einem Totalunternehmer.

Fertighäuser sind industriell vorgefertigt und werden vor Ort nur noch zusammengebaut. Je nach Hersteller gibt es sie in verschiedenen Ausbaustufen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen schlüsselfertigem Haus, Ausbauhaus und Bausatzhaus. So können Bauherren den Umfang an Eigenleistung je nach handwerklichem Können selbst bestimmen. Inzwischen sind auch Fertighäuser nach Minergie-Standards auf dem Markt. Was die Materialisierung angeht, hat ein Bauherr die Wahl zwischen Holzsystem- und Massivbau-Häusern. Fertighäuser werden oft zu einem Fixpreis angeboten.

Allerdings ist bei der Budgetkalkulation Vorsicht geboten: Insbesondere beim Innenausbau kann es leicht zu Mehrkosten kommen. Individuelle Wünsche können ein Fertighaus massiv verteuern. Bei Änderungen kommt zur höheren Bausumme oft noch ein Planungshonorar dazu. Zudem gilt es darauf zu achten, ob die Kosten für das Fundament und das Baugrundstück im Preis enthalten sind. Zudem fallen Nebenkosten an, beispielsweise für den Grundstückkauf, den Grundbucheintrag und die Hausversicherung.

Stand vom

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