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Wasserschaden

Generell sind die Eigentümer für die Kontrolle und den Unterhalt der Wasserleitungen zuständig. Es lohnt sich, das Rohrsystem alle paar Jahre kontrollieren zu lassen, um Lecks oder andere Schäden zu verhindern.

Leckwarngeräte

Unterirdische Behälter und Rohre können, mit einem Leckwarngerät ausgerüstet, gegen Schadensfälle abgesichert werden. Über ein Flüssigkeitssensorsystem erkennen die Geräte jede Undichtigkeit und zeigen diese optisch und akustisch an. Der akustische Alarmgeber muss bei Alarm abgeschaltet werden können. Manche Geräte alarmieren nur, andere stoppen darüber hinaus den Wasserzufluss automatisch, sobald die Fühlersonde Alarm schlägt.  

Regelmässige Wartung

Silikonfugen müssen alle 5 bis 10 Jahre ersetzt werden, denn mit der Zeit bilden sich im brüchig gewordenen Material Risse, durch die Wasser ins Mauerwerk eindringen kann. Auch Mörtelfugen sollte man ausbessern, sobald sich Risse im Material zeigen. Beim Rohbau müssen besondere Feuchteschutzmassnahmen ergriffen werden.

Massnahmen bei einem Wasserschaden

Im Schadensfall muss die Sanierung sobald wie möglich durchgeführt werden, damit sich kein Schimmel bildet. Bei einem akuten Rohrbruch muss sofort die Stromzufuhr im entsprechenden Bereich unterbrochen werden, damit es nicht zu einem Kurzschluss kommt.

Die Ausbreitung des Wassers lässt sich verhindern, indem man die Hauptwasserleitung abstellt. Anschliessend Möbel und Gerätschaften aus dem Gefahrenbereich entfernen. Danach muss die Leckage gefunden werden. Ist das Leck geortet und gestopft, muss schnellstmöglich entfeuchtet werden.

Hilfe im Schadensfall

Es gibt zwar günstige Entfeuchtungsgeräte im Handel, die Wände, Böden oder Decken innert 10 bis 14 Tagen trocken, es ist aber empfehlenswert den gesamten Prozess durch eine Entfeuchtungsfirma begleiten zu lassen. Denn diese testet nach zwei Wochen, ob die Feuchtigkeit tatsächlich überall komplett verschwunden ist. Spezialisierte Entfeuchtungsunternehmer haben Geräte, mit denen sie das Leck orten können, ohne die Wand zu öffnen. Ein Fachmann sollte prüfen, ob sich in verborgenen Hohlräumen in der Nähe der Leitung und des Schadens ebenfalls Wasser angesammelt hat.

Die Kosten, die durch einen Wasserschaden entstehen, übernimmt die Hausratversicherung. In den meisten Kantonen decken kantonale Gebäudeversicherungen Elementarschäden, die in der Feuerversicherung für Gebäude mit eingeschlossen sind. Als Elementarschäden gelten unter anderem Hochwasser und Überschwemmungen oder Stürme.

Stand vom

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