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Lebensdauer von Bauteilen

Durchschnittliche Lebensdauer von Bauteilen

100-200 Jahre: Die längste durchschnittliche Lebensdauer haben die Aussenwände und der Dachstuhl. Natürlich kann diese je nach Material, Lage und Nutzung variieren.

30-50 Jahre: Spätestens nach einem halben Jahrhundert sollte das Innenleben eines Hauses modernisiert werden: Abwasser- und andere Leitungen, Heizungen, Putz und Mörtel, Fenster, Türen, Treppen, Storen und Sanitärinstallationen gehören erneuert. Elektroleitungen sollten bereits nach 30 Jahren überprüft werden. Aussenputz, Böden und Verkleidungen ebenfalls.

10-20 Jahre: Antennenanlagen, Boiler, Brenner, Farben, SicherungenTapeten und Teppichböden halten meist nicht viel länger als 15 Jahre.

Darüber hinaus sollte man sich den Energieausweis des Gebäudes (GEAK) zeigen lassen, denn dort sind alle wichtigen Kennzahlen festgehalten. Der Hauseigentümer ist in der Schweiz gesetzlich nur in wenigen Kantonen verpflichtet bei Handänderungen einen GEAK erstellen zu lassen. Dennoch sollte der Kaufinteressent einen verlangen, da er neben den wichtigsten Hinweisen zur Effizienz der Gebäudehülle, zum Energieverbrauch, dem thermischen Wohnkomfort eines Hauses und seinen Schwachstellen, auch für den Bezug von Baufördergeldern in den meisten Fällen obligatorisch ist.

Stand vom

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