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Baugesuch

Wer ein bewilligungspflichtiges Bauprojekt plant, muss vor Baubeginn bei dem Bauamt der Wohngemeinde ein Baugesuch einreichen.

Folgende Unterlagen sind beim Einreichen der Baubewilligung abzugeben:

  • Baugesuchsformular mit allfälligen Anhängen
  • Grundbuchplan mit eingezeichnetem Bauprojekt
  • Umgebungsplan
  • Grundriss

Die Baueingabe muss vom Bauherr/Modernisierer, dem Grundeigentümer und dem Projektverfasser datiert und unterzeichnet werden. Fragen sie bei Ihrer Gemeinde nach, ob dort weitere Unterlagen verlangt werden.

Baugesetz § 62

Nach Abgabe der Unterlagen wird das Gesuch auf seine Vollständigkeit geprüft und ein Vorentscheid wird getroffen, in dem geprüft wird, ob es in der jeweiligen Bauzone erlaubt ist zu bauen, ob das Grundstück hinreichend erschlossen ist (Infrastruktur) und ob die Anzahl und Lage der Parkplätze rechtens sind.

Baugesetz § 61

Kleinere Bauvorhaben, die keinen öffentlichen Grund oder nachbarschaftliche Interessen berühren (z.B. Umbauten innerhalb eines Gebäudes), werden in der Regel im vereinfachten Verfahren behandelt.

Baugesetz § 63

Andere bewilligungspflichtige Bauprojekte werden im ordentlichen Verfahren untersucht. Wenn alle benötigten Unterlagen vorhanden sind, wird das Gesuch für Einsprachemöglichkeiten von der Gemeinde veröffentlicht. Nach Ablauf einer mehrwöchigen Frist wird das Baugesuch im ordentlichen Verfahren, oder (bei Einsprachen) im Anzeigeverfahren verhandelt. Anschliessend wird in der Regel innert zwei Monaten über das Gesuch befunden. Ist die Baubewilligung erfolgt, kann die Bauphase beginnen.

Ablauf Baubewilligungsverfahren in der Schweiz

Quelle: Baudirektion Kanton Zürich, Leitstelle für Baubewilligungen

Stand vom

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