Sie sind hier

Leichtbauwand

Obwohl leichte Wandkonstruktionen bei uns, vor allem im Holzhaus und im Riegelhaus, eine lange Tradition haben, gelingt ihre Übertragung in die moderne Baukonstruktion nur langsam. Hauptsächlich bei der Wohnbevölkerung ist ihre Akzeptanz nicht sehr gross, was vielleicht auf negative Erfahrungen mit mangelhaft ausgeführten Leichtbauwänden in «spekulativen Hochkonjunkturbauten» zurückzuführen ist.

Mehrschalige Leichtbauwände

Mehrschalige Leichtbauwände sind die Innenausbauwände schlechthin. Vor allem die Weiterentwicklung der Gipsständerwand wird von verschiedenen grossen Herstellern forciert wird und ist deshalb sehr weit gediehen. Die technischen Unterlagen dieser Firmen zeigen quasi für jede Anforderung einen spezifischen Ständerwandtyp.

Unbedeutend ist der Anteil an reinen Holzwänden (ausgenommen die Wandsysteme), obwohl in gewissen Fällen eine Abtrennung mit einer 40 Milimeter dicken Spanplatte (oder einer ökologischeren Dreischichtplatte) durchaus genügen könnte. Diese Konstruktion aus evtl. raumhohen Tafeln, die untereinander mit einer Feder verbunden sein können, ist schnell montiert und gegebenenfalls wieder demontiert. Sie kann sofort gestrichen oder tapeziert (beidseitig, sonst verzieht sich die Spanplatte!) und erstaunlich belastet werden. Ihre bauphysikalische Tauglichkeit ist hingegen sehr beschränkt.

 

Stand vom

Anzeige