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Fassade streichen

Die Wahl der richtigen Aussenbeschichtung hängt vom Untergrund ab. Ein Putzgrund muss anders behandelt werden, als wenn Sie Mauerwerk, Beton, Gasbeton, Faserzement, Holz- und dessen Werkstoffe, Metall, Glas oder Kunststoff streichen. Die Art und Beschaffenheit des Untergrundes, seine richtige Vorbehandlung und die Wahl des zweckentsprechenden Anstrichmittels garantieren erst einen wirklich haltbaren Anstrich. Ein  Aussenanstrich dient dem Schutz und dem Erhalt eines Gebäudes.

Hausfassade streichen mit Fassadenfarben

Aussenanstriche müssen beständig sein gegen Wasser und Feuchtigkeit, Graffiti, Korrosion, Fäulnis, Insektenbefall, UV-Strahlung, Lichteinwirkung, Verschmutzung, Industrie- und Umwelteinflüsse sowie mechanische Einflüsse (Kratzen, Stossen usw.). Bei allen Malerarbeiten und den notwendigen Vorarbeiten gilt der Grundsatz: Mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt abwenden durch den Einsatz schadstoffarmer Werkstoffe und die Anwendung umweltfreundlicher Arbeitstechniken. Material- und Hilfsmaterialreste müssen umweltgerecht entsorgt werden. Siehe auch SIA-Norm 257, «Maler-, Holzbeiz- und Tapezierarbeiten».

Fassadengestaltung

Gestrichene Aussenwände prägen den Charakter eines Hauses. Die Farbgebung, farbliche Gliederung und die Fassadenfarben sollten sich auch an den Nachbargebäuden orientieren. Fenster, Türen, Dachwasserablaufrohre, Gesimse, Balkonbrüstungen, Dachvorsprünge usw. müssen in die Farbplanung miteinbezogen werden. Der Sockel sollte dunkler als die obere Fassade sein und verstärkt feuchtigkeitsgeschützt behandelt werden.

Bei Anstricherneuerung sind die erforderlichen Vorbehandlungsmassnahmen vom jeweiligen Zustand des Anstriches abhängig und nur vom Fachmann zu bestimmen. 

Für das Streichen an sich gelten die üblichen Regeln. Siehe: www.buildster.ch/streichen-leicht-gemacht

Zusätzliche Informationen über das Streichen der Innenwände gibt's hier: Wände streichen (innen)

Weitere Informationen gibt es auch unter Mauern und Fassaden

Stand vom

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