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Deckenuntersicht oder Deckenoberfläche

Durch eine differenzierte Deckengestaltung können verschiedene Zonen oder Nutzungsbereiche gekennzeichnet werden. In der Abfolge von Räumen kann durch unterschiedliche Raumhöhe für Spannung gesorgt werden: Flure, Eingangsbereiche oder andere «Vorräume» können z.B. auf knappe 2 m reduziert werden, damit die folgenden Räume höher erscheinen. 

Wird die Deckenoberfläche einheitlich, ohne Unterteilung, die sich deutlich von der Wandoberfläche abhebt, gestaltet, betont dies die Ausdehnung und Grösse des Raumes, quasi als Spiegelung des Grundrisses. Ein runder Übergang von der Wand zur Decke verwischt die Proportionen.

Wie die Decke und somit auch die Raumproportionen wirken, bestimmen auch Beleuchtung und Umgebungslicht. Deshalb schliesst Deckengestaltung oft auch die Lichtplanung (natürliches Licht, künstliche Beleuchtung) mit ein.

Leider werden Deckenverkleidungen oft kosmetisch eingesetzt, um bauliche Makel zu vertuschen oder Installationen zu verkleiden. Bei Umbauten lohnt es sich daher manchmal, einen Blick unter die Verkleidungen zu werfen.

Stand vom

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