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Kühl- und Gefriergeräte

In einer modernen Küche ist das Kühlen von Speisen genauso wichtig wie das Kochen selbst. Gekühlte Lebensmittel halten wesentlich länger und Tiefkühlkost bringt Saisongemüse oder Beerenfrüchte rund ums Jahr frisch auf den Tisch. Wenn es die Raumverhältnisse erlauben, lohnen sich fürs Kühlen und Gefrieren zwei separate Geräte. Der Stromverbrauch wird mit zwei Geräten spezifisch gesteuert.

Kühlschrank

Um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern, gehören Kühlgeräte inzwischen zum Standard in modernen Küchen. Neben klassischen Einbauschränken sind Grosskühlschränke sehr beliebt. Ob elegant aus Edelstahl oder in poppigen Farben, die meist frei stehenden Kühlschränke sind zum Statussymbol geworden. Die amerikanischen Side-by-Side-Modelle erreichen Dimensionen eines Kleiderschranks und haben zwei Türen, eine öffnet den Eisschrank, die andere den Kühlschrank. An der Aussentüre ist eine Klappe, damit man ein Getränk herausfischen kann, das spart Energie, weil die Türen geschlossen bleiben. Die Grossgeräte fassen über 600 Liter. Viele entsprechen der Energieklasse «A++» und «A+++».

  • Inzwischen bieten Kühlschränke Fächer mit unterschiedlichem Feuchtigkeitsgrad: Eine niedrige Feuchtigkeit ist ideal um Fleisch zu lagern, Fächer mit höherer Feuchtigkeit eignen sich zum Beispiel für Obst.
  • Moderne Kühl- und Gefrierschränke besitzen in der Regel eine Abtauautomatik in Verbindung mit einer No-Frost-Technik. Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil Standard, während sie im Gefrierteil nur bei teuren Modellen üblich ist.
  • Unterschiedliche Temperaturzonen: Die Temperatur ist variabel von -3 °C für Fleisch, -1 °C für Fisch bis zu 4 °C für Obst und Gemüse, geregelt.
  • Vacuum-Fresh: Obst- und Gemüsefach wird Sauerstoff entzogen. Früchte bleiben bis zu 14 Tage knackig.
  • Für eine ansprechende und energiesparende Beleuchtung gibt es Modelle mit LED-Technologie.
  • Bei den Kühlschränken gilt die Energieeffizienzklasse «A» schon als drittklassig. Es sollte daher «A+» oder gar «A++» sein. «A++» verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Strom als ein Modell der Klasse «A».

Gefrierschrank und -truhe


Ein Gefrierschrank braucht weniger Platz wie eine Gefriertruhe und kann je nach Grösse auch in andere Küchenmöbel integriert werden. Zwar braucht er mehr Strom als eine Gefriertruhe, ist aber durch die Schubladen übersichtlicher. Der Nutzinhalt eines durchschnittlichen Haushaltes liegt in der Regel bei 50 bis 80 Litern pro Person. Für eine vierköpfige Familie, die in der Stadt wohnt, reicht in der Regel ein Gerät mit einem Volumen von 200 bis 300 Litern aus. In ländlichen Gebieten benötigen Familien mehr Platz, etwa 300 bis 400 Liter.

Ein Tiefkühler arbeitet 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. Deshalb sollte man hier besonders auf den Energieverbrauch achten. Die meisten Kühlgeräte haben mittlerweile das Energielabel «A» oder besser. Die Klasse «A» ist auf dem Label grün gekennzeichnet, um wirklich Strom zu sparen empfehlen sich «A+»-Modelle, mit 25 Prozent Energieersparnis oder «A++»-Modelle, die nur etwa die Hälfte an Energie benötigen. Am wenigsten Energie verbrauchen «A+++»- Modelle.

Auch bei kleinen Küchen lohnt sich eine Gefriertruhe, denn der Anschaffungswert ist in der Regel günstiger als der eines Gefrierschrankes. Kühltruhen verbrauchen etwa 25 Prozent weniger Strom als Gefrierschränke. Der Kälteverlust bei der Öffnung des Gerätes ist im Gegensatz zu einem Gefrierschrank minimal. Allerdings ist der Platzbedarf höher als bei Gefrierschränken oder Kühlschränken mit Eisfach und die Kühltruhen sind weniger übersichtlich.

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