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Küche mit Kochinsel

Das Erste und Wichtigste, worauf bei der Küchenplanung zu achten ist, ist ein guter Grundriss. Dazu müssen sich die künftigen Nutzer als Erstes mit ihren Bedürfnissen und den Platzverhältnissen auseinandersetzen. Wer mehr als 15 Quadratmeter zur Verfügung hat, kann sich Gedanken über eine repräsentative Wohnküche machen. Wird der Raum maximal von drei Seiten begrenzt, kann die Küche an der offenen Seite erweitert werden, beispielsweise mit einer Kochinsel oder einem Tresen.

Auf diese Weise sind zwei oder gar drei Arbeitsorte möglich. Die Küche sollte so angelegt werden, dass man beim Arbeiten die anderen Anwesenden sieht oder die Aussicht geniessen kann. Gemäss Untersuchungen besteht die Küchenarbeit zu 70 Prozent aus Waschen, Rüsten und Zubereiten und «nur» zu 30 Prozent aus Kochen. Entsprechend macht es Sinn, die Flächen fürs Rüsten und Zubereiten auf eine Insel oder Halbinsel zu verlegen oder sie unter einem Fenster zu realisieren. Selbstverständlich lässt sich aber auch eine eigentliche Kochinsel realisieren, bei der die Kochfelder dem Raum zugewendet sind.

Mit einer mobilen Kochinsel auf Rollen können auch kleine Küchen offen gestaltet werden. Sie bietet Stauraum für allerlei Küchengeräte und dient als Ablage, als Rüstplatz oder als schöner Servierwagen. Je nach Modell können die Räder fixiert werden. In grösseren modernen Küchen sind fest installierte Kochinseln mit 2 bis 3 Barhockern beliebt. Sie ersetzen häufig den Esstisch. Die Hocker sollten kippsicher stehen und nicht ermüden. Rückenlehne und Fussstütze entlasten den Körper. Bei manchen Modellen kann die Höhe verstellt werden.

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