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Wasserleitungen

Wasserrohre und -leitungen müssen gegen Beschädigungen wie Kondenswasser, Frost und Schall und Verunreinigungen geschützt sein. Durch eine wärmedämmende Ummantelung wird Kondenswasser vermieden, im Handel sind vorgefertigte wärmegedämmte Kupferleitungen erhältlich.

Frostschutz und Schallschutz

Damit im Winter kein Wasser einfriert und die Leitungen platzen, sollten diese nicht an oder in Aussenwänden, in kalten und ungeheizten Korridoren oder in Treppenhäusern und Nebenräumen verlegt werden. Aussenleitungen müssen mindestens in 1,20 Meter Tiefe liegen, absperrbar und entleerbar sein.

Vor dem ersten Frost sollten die Leitungen am besten mit Druckluft geleert werden, ebenso wie Wasserspeicher im Gartenhaus oder in der Garage. Das Abwasserknie ist ebenfalls zu leeren und säubern, die Wasserhähne bleiben den Winter über offen. 

Schutz vor Verunreinigungen

Damit Leitungen vor Verunreinigungen geschützt sind, müssen der Rücksaugeffekt und die Verbindung mit Brauchwasserleitungen zwingend ausgeschlossen werden. Die Auslaufventilunterkante muss mindestens 2 Zentimeter über dem Wasch- oder Spülbeckenrand sein. Waschmaschinen und Geschirrspüler dürfen nur mit speziellen Armaturen angeschlossen werden.

Es lohnt sich, von Zeit zu Zeit sämtliche zugänglichen Abwasserleitungen, Dolen und Schächte einer Liegenschaft auf ihren Zustand kontrollieren zu lassen. Andernfalls können Ablagerung, Kalk und Schlamm zu Rohrverstopfungen führen.

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