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Sanitärinstallation

Sanitäre Anlagen dürfen nur durch ausgewiesene Sanitärfachleute, die über eine entsprechende Konzession der örtlichen Wasserwerke verfügen, ausgeführt werden. Für die Installation dürfen nur Werkstoffe verwendet werden, die den Empfehlungen des Schweizerischen Vereins der Gas- und Wasserwerke (SVGW) entsprechen. Dies gilt für Rohre, Formstücke und Armaturen. Ebenso kommen die SIA-Normen und Empfehlungen der Fachverbände zur Anwendung.

Wasserleitungen und -rohre

Wasserrohrleitungen sichern die hauseigene Trinkwasserversorgung. Die Rohre bestehen aus Kupfer, verzinktem Stahl, Kunststoff oder Edelstahl. 

Die Installation der Wasserleitungen im Neubau erfolgt in der Regel über eine Verteilbatterie im Kellergeschoss. Diese Batterie sollte im Minimum drei Abgänge enthalten. Die Unterteilung beinhaltet normalerweise eine Gartenleitung, die für die Waschküche und die Warmwasserleitung für die Wohnung. Vom Hausanschluss gelangt das Trinkwasser über ein Verteilnetz mit Steigleitungen im Inneren des Hauses zu den verschiedenen Entnahmestellen.

Bei wärmegedämmten Häusern werden die Rohre nicht an oder in den Aussenwänden verlegt. Sie verlaufen geradlinig entlang der Innenwände und Decken. Damit jede Entnahmestelle bei einem Wasserschaden separat repariert werden kann, sind Entleerungs- und Absperrventile dazwischen zu schalten.

Bleileitungen sanieren

Leitungen aus Blei, die früher häufig verlegt wurden, sind heute nur noch in Altbauten vereinzelt anzutreffen. Aus gesundheitlichen Gründen sind sie seit Langem verboten und müssen ersetzt werden. Auch defekte oder marode Leitungen müssen saniert werden.

Wem eine komplette Rohrsanierung zu teuer und aufwendig ist, der behilft sich mit weniger invasiven Massnahmen wie einer Vorwandinstallation oder einer Rohrinnensanierung.

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