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Wasseranlagen im Garten

Kleine oder grosse Wasseranlagen sorgen für mehr Lebensqualität auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Denn das nasse Element wirkt nicht nur beruhigend auf uns, sondern es ist der Quell allen Lebens.

Je nachdem, was den persönlichen Vorstellungen entspricht, müssen die jeweiligen baulichen Voraussetzungen und das Budget berücksichtigt werden. Dank vieler Varianten, ob Tröge und Tränken, Wasserspiele wie Springbrunnen, Biotope und Teichs, ein kleines Wasserbecken, oder ein Schwimmbad, wird der individuellen Gestaltung kaum Grenzen gesetzt.

Vorteile Wasseranlagen

Für die Bewässerung der Pflanzen müssen Sie nicht weit laufen, denn die Verdunstung kommt den Pflanzen zugute und Tiere können an den Wasserstellen trinken. Kleintiere wie Igel schützt eine flache Ausstiegsmöglichkeit wie ein Brett an der Uferpartie vor dem Ertrinken.

Schwimmteich

Als Schwimmteich wird in der Regel ein künstlich angelegtes am Boden abgedichtetes Biotop mit einem Schwimmbereich und einem bepflanzen Bereich bezeichnet. Pflanzen wie Röhricht, Unterwasser- und Schwimmblattpflanzen, Calmus oder Rohrkolben reinigen den Teich ökologisch und sorgen dafür, dass Tiere und Mikroorganismen (Biofilm) ihren Teil zu diesem Mini-Ökosystem beitragen. Desinfektions- und Konservierungsmittel braucht es bei einem fachmännischen Teichbau keine.

Planung Teichbau

  • Eine Trennmauer, die nicht ganz bis an die Oberfläche reicht, separiert den Regenerations- und Schwimmbereich.
  • Am Rand dichten Materialien wie Holz, Beton, Fliesen oder Ähnliches den Teich von der Umgebung ab.
  • Ein niedrigter PH-Wert (circa 4.8) gilt als optimal.
  • Je nährstoffärmer das Wasser sprich je weniger Phosphor und Nitrate, desto klarer ist es.
  • Kies, Ton oder das Mineral Zeolith funktionieren als Filter und klären das Wasser zusätzlich.
  • Das Wasser sollte bewegt werden, damit der Sauerstoffgehalt steigt und das CO2 im Wasser abnimmt.
  • Bei der Planung eines Gartenteichs sollte man frühzeitig an den Überlauf denken.

Naturpool

In ihrer Ausführung können die Badeteiche klein oder gross, in die Landschaft eingebettet oder wie ein herkömmliches Schwimmbad von der Umgebung getrennt sein. Manche Biopools erkennt man fast nicht als solche, während andere Swimmingpools ähneln. Folgende Varianten sind denkbar:

  • Natur pur: Schwimmbereich 30-50 Prozent, Bepflanzung 50 bis 70 Prozent, vielfältige Flora und Fauna wie in einem Biotop, da nährstoffreiches Wasser, keine Teichpumpe, Wassereintrübung durch Algen möglich
  • Mit Oberflächenreinigung: Schwimmbereich 50 Prozent, Bepflanzung 50 Prozent, vielfältige Flora und Fauna wie in einem Biotop, Teichpumpe mit Oberflächensauger («Skimmer») reinigt Teichoberfläche, wenn nötig.
  • Wasserwechsel im Intervall: Schwimmbereich 50 Prozent, Bepflanzung 50 Prozent, vielfältige Flora und Fauna wie in einem Biotop, Teichpumpe arbeitet im Intervall, dadurch wird regelmässig das Wasser zwischen beiden Beckenteilen ausgewechselt.
  • Naturteich mit Kiesfilter: Schwimmbereich 60 Prozent, Bepflanzung mit Kiesbett 40 Prozent, Kies wirkt zusätzlich als Wasserfilter, gemässigte Flora, wenig Algen, da nährstoffarmes Wasser, Teichpumpe mit Skimmer
  • Mit Zeolith-Reinigung: Für kleine Flächen gut geeignet, Schwimmbereich 85 Prozent, Filterzone 15 Prozent aus dem Mineral Zeolith, nährstoffarm, dadurch klares Wasser, aber nur gemässigte Pflanzen- und Artenvielfalt, Teichpumpe mit Skimmer, oft auch gefliestes Becken im Schwimmbereich analog Chlorpool
Stand vom

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