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Gartenbewässerung

Pflanzen brauchen Wasser, auch im Garten. Für grössere Gärten, Beete und Rasenflächen eignen sich Bewässerungsanlagen, die fest installiert, oder manuell versetzbar sind. Sie erleichtern den Aufwand im sommerlichen Garten erheblich. Die nötige Bewässerungsmenge richtet sich nach der jeweiligen Wetterlage. In heissen, trockenen Sommern muss man in der Regel allabendlich giessen. Im Winter benötigen die meisten Gärten hingegen gar keine Pflege.

Pflanzen giessen

Blumentröge, Töpfe oder kleinere Flächen können meist mit der Giesskanne oder dem Gartenschlauch gegossen werden. Das benötigte Wasser wird entweder an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen oder aus Wasserentnahmestellen wie Brunnen, Teichen oder Regenwassertanks, auch Regentonnen entnommen. Stationäre oder mobile Pumpenaggregate versorgen die Wasseranschlüsse, mit einer Zwischenschaltung erzielt man einen konstanten Leitungsdruck. Die Rohrleitungen müssen im Winter entleert werden, damit sie bei Frost nicht platzen.

Ein detaillierter Platzierungsplan oder beigezogener Fachmann hilft bei der Einhaltung der nötigen Abstände der Bewässerungssysteme und deren Verteilung. Festinstallationen sollten am Beginn des Gartenbaus verlegt werden.

Bewässerungssysteme

Zur Gartenbewässerung stehen heutzutage eine Menge Bewässerungsanlagen zur Auswahl. Am häufigsten sind Sprinkleranlagen, diese werden nicht nur Feuerlöschanlagen in Gebäuden, sondern auch im Garten eingesetzt. Die sogenannten Regner oder Rasensprenger sind in unzählige Varianten erhältlich.

Regner- und Sprinkler

  • Mobile Sprinkler: Die Gartensprenganlagen und Einzugssprinkler sind transportabel oder selbstfahrend mit eigenem Fahrgestell und Eigenantrieb, wie zum Beispiel einem Wassermotor. Die Motorkraftübertragung erfolgt auf eine Seilhaspel, die Fahrstrecke entspricht der Seilkapazität. Die Abschaltung erfolgt durch einen Seilendschalter oder durch Schliessen des Absperrschiebers.
  • Versenksprinkler: Die Modelle sind ortsfest und werden an unterirdisch verlegte Rohrleitungen, meist Ringleitungen, angeschlossen. Die Bemessung der Rohrquerschnitte erfolgt je nach Wasserdruck. Wenn diese nicht in Betrieb sind, werden sie abgesenkt, sodass man problemlos mit dem Rasenmäher darüber fahren kann. Die An- und Abschaltregelung erfolgt entweder via Handventil, via elektronischem Bewässerungscomputer oder durch eine hydraulische Steuerung vollautomatisch. Moderne Modelle verfügen ausserdem über einen Bodenfeuchtigkeitsfühler.
  • Umsetzbare Sprinkler: Diese Bewässerungssysteme versprühen das Wasser kreisförmig oder als Pendelsprenger auf Rechteck- oder Quadratflächen und sind je nach Gartenanlage einsetzbar. Sie müssen, wie die mobilen Sprenger, manuell umgesetzt werden. Die Geräte stehen auf dem Boden und sind durch einen sogenannten Erdspiess befestigt. Der Schlauch wird oberirdisch verlegt, die Regelung erfolgt durch ein Handventil. Umsetzbare Sprinkler eignen sich, ähnlich wie mobile Geräte, für kleinere Bewässerungsflächen bis etwa 25 Meter.
  • Spezial Sprinkleranlagen: Sektorensprinklern können einzelne Pflanzen, aber auch ganze Beete durch ober- oder unterirdisch verlegte Schläuche mit kleinen Löchern tröpfchenweise bewässert werden. Die Einsatzregelung erfolgt meist durch eine Zeitschaltuhr oder einen Feuchtigkeitsfühler. Bei speziell designten Rasensprengern, etwa in Blümchenform, sollte man darauf achten, dass die Geräte nicht nur schön aussehen, sondern auch praktikabel sind. Ausserdem sind Schwinghebelsprenger, Impulssprinkler und Turbinensprinkler im Handel erhältlich.
Stand vom

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