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Garage

Meistens befinden sich Garagen im Untergeschoss des Gebäudes, im oder am Haus und sind selten freistehend. Praktisch sind Garagen in der Nähe des Hauseingangs, oder mit einer direkten Verbindungstür ins Haus. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen: als Einfach- oder Doppelgarage, Doppelstock- oder Versenkgarage. Montierbare Garagen lassen sich veränderten Bedürfnissen gut anpassen. Fertiggaragen aus Stahlbeton oder Stahlblech sind heute komplett lieferbar, einschliesslich Fundament und Montage. Die Garagentore öffnen und schliessen in der Regel automatisch via elektrischem Torantrieb.

Doppelstockgarage und versenkbare Garage

Doppelstockgaragen sind bei einer beschränkten Grundstücksfläche sehr praktisch. Bei diesen Doppelgaragen wird eine bewegliche Plattform für den zweiten Wagen über der schräg abfallenden Grundfläche zum Einfahren des oberen Wagens abgesenkt. Das Heben und Senken erfolgt über einen Elektromotor, bei Stromausfall von Hand. Regenrinnen verhindern das Abtropfen von Wasser des oberen auf den unteren Wagen.

Eine versenkbare Garage lässt sich in einen unterirdischen Hohlraum via Motor «unsichtbar» machen. In Tokio gibt es bereits unterirdisch versenkte mehrstöckige Etagen, die die klassischen Tiefgaragen ersetzen. Der Clou: Durch das vertikale Stapeln der Autos, benötigen diese wesentlich weniger Platz als normale Parkplätze und -häuser. Nach Eingabe eines Codes wird der eigene Wagen mit einem Lift an die Oberfläche befördert. Alle anderen bleiben auf den unterirdischen Parkdecks. Mittlerweile gibt es diese Platzwunder auch für Velos.

Planung Garage

  • Wichtig: Planen Sie die Auffahrt mit abgesenktem Bordstein zur Strasse hin.

  • Sichtschutz: Eine entsprechende Bepflanzung schützt Ihre Zufahrt vor lästigen Blicken.

  • Planen Sie vor der Garage einen festen Platz zum Aus- und Einsteigen, eventuell auch für die Wagenwäsche sowie einen Hofablauf vorsehen. 

  • Meiden Sie steile Zufahrtsrampen.

  • Schaffen Sie Platz oder einen Nebenraum für Regale und Konsolen, Winterreifen, Werkzeuge usw.

  • Bemessen Sie Grösse und Torbreite der Garage auch für grössere Wagen.

  • Planen Sie einen ölfesten Garagenboden, einen Wasserablauf oder «Anti-Rutsch» Boden ein.

  • Achten Sie auf einen wischfesten und im Bereich der Wasserentnahmestelle waschfesten Wandanstrich und auf eine Steckdose für den Staubsaugeranschluss.

  • Beleuchten Sie den Motorraum.

  • Integrieren Sie die Wasserentnahmestelle eventuell über einem Waschtisch mit Anschluss an Warmwasserversorgung inklusive Schlauchventil zur Wagenreinigung.

  • Eine vordere Fussbodenschwelle oder ein Abstandhalter vor den Rädern erlauben ein dichtes Heranfahren an die Garagenstirnwand.

  • Polster oder Schutzmatten  aus recycelten Autoreifen, an der Wand in Höhe der Autotür verhindern Beschädigung.

  • Mit einem Spiegel am Garagentor lässt sich kontrollieren, ob alle Leuchten funktionieren.

  • Integrieren Sie einen Feuerlöscher.

Garage mit Heizung

Beim Beheizen der Garage kann sich bei starken Temperaturunterschieden Kondenswasser an der Torinnenseite bilden. Schlimmstenfalls kann das Schloss einfrieren, oder der Wagen kann korrodieren. Deshalb ist eine gute Diagonallüftung bei einer beheizten Garage unerlässlich, auch eine Dämmung ist sinnvoll. Wenn Sie eine Heizung in der Garage möchten, ist eine Fussbodenheizung zu empfehlen (wenn auch nicht günstig), weil sie im Winter den Schnee schmilzt und die Wagenunterteile durch die Strahlungswärme gut trocknen. Auch hier muss  für eine gute Durchlüftung muss gesorgt sein. Weniger kostenintensiv sind Spezialgeräte wie Infrarotstrahler oder Standheizungen: Diese ermöglichen eine Wagenbeheizung durch das Erwärmen des Umlaufwassers, des Motoröls oder der Innenheizung zum Beispiel über eine Zeitschaltuhr. So kann der Wagen z.B. an kalten Tagen einige Zeit vor dem Losfahren vorgeheizt werden. Wer in der Garage werkeln und basteln möchte, sollte eine richtige Garagenheizung installieren lassen. 

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