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Fensterrahmen

Allgemein stellt der Fensterrahmen den energetischen Schwachpunkt des Fensters dar. Grundsätzlich gilt: je kleiner der Rahmenanteil am gesamten Fenster, desto besser ist der gesamte U-Wert des Fensters. Fest verglaste Fensterfronten mit einem einzigen umlaufenden Rahmen, ohne weitere Unterteilungen, gelten als besonders energetisch.

Die häufigsten Fensterprofile sind: Holz-Fensterrahmen, Alu-Fensterrahmen, Kunststofffensterrahmen, Holz-Alu-Fensterrahmen oder rahmenlose Fenster, auch Stufenglasfenster.

Wärmedämmung Fenster

Von aussen kann der Fensterrahmen problemlos überdämmt werden. Wärmetechnisch ist es von Vorteil, wenn das Prinzip der durchgehende Dämmebene überall gleichmässig eingehalten wird. Für den Fenstereinbau bei Wänden mit Wärmedämmverbundsystem bedeutet das, dass das Fenster in der Dämmebene montiert wird, also vor der tragenden Wand. Um Kondensation im Anschlussbereich zu vermeiden, sollten alle Fugen auf der Rauminnenseite dampfdicht geschlossen werden. Dies beugt auch Kältebrücken vor.

Energieeffizienz Fenster

Gemäss SIA-Norm 331 zum Thema «Fenster und Fenstertüren» sollten Fenster korrosionsbeständig, chemisch widerstandsfähig gegen Industrieabgase, wartungsarm sowie licht-, farb- und UV-beständig sein. Kunststoff- oder Metallrahmen gelten als pflegeleicht.

Bei Neubauten hat sich bei Fenstern der Minergie-Standard durchgesetzt. Solche Fenster zeichnen sich durch gute Wärmedämmung, Luftdichtigkeit, lange Lebensdauer und energiesparende Bauweise aus. Die Empa (Eidg. Materialprüfungsanstalt) und das Europäische Institut für Fenstertechnik (ift) kontrollieren folgende Grundeigenschaften: mechanisches Verhalten, Fugendurchlässigkeit, Schlagregendichtheit, Wärmeschutz, Schallschutz und Personenschutz. Der «Schweizerische Fachverband Fenster- und Fassadenbranche» verleiht entsprechende Qualitätssignete.

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