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Brandschutz

Obwohl die Brandschutzbehörden der Verhinderung der Ausbreitung eines Feuers innerhalb eines Gebäudes immer grössere Aufmerksamkeit schenken, beschränken sich die Vorschriften in der Schweiz auf wenige Punkte. Die einschneidendsten betreffen dabei die Heizung sowie Cheminées.

Schutz tragender Bauteile

Stützen und Deckenbalken müssen dem Feuer eine bestimmte Zeit widerstehen können, ohne ihre tragende Funktion zu verlieren. Ist diese Qualität nicht schon im Rohbau durch entsprechende Konstruktion oder Dimensionierung gegeben, können Verkleidungen durch feuerbeständige Baumaterialien Abhilfe schaffen. Dies sind in erster Linie Gips, Gipswerkstoffe, Mineralfaserplatten oder spezielle Feuerschutzplatten. Ist ein Bauteil entsprechend geschützt, kann es in bestimmten Fällen wieder mit brennbarem Material verkleidet werden, so kann beispielsweise ein mit Mineralwolle eingepackter Stahlträger zu einem «Holzbalken» werden.

Vorschriften können regional variieren

Eine verbindliche Bewertung der notwendigen Massnahmen ist nur anhand der örtlichen Vorschriften möglich. Was in Zürich gilt, kann in Schlieren oder gar in einem andern Kanton schon falsch sein. Bei Unsicherheiten im Detail kann ein Gespräch mit einem Fachmann helfen.

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