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Warmwasser via Heizung

Für die Warmwasseraufbereitung können Heizungen mit fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas mit folgenden Geräten kombiniert werden: Durchlauferhitzer, Boiler, Heizkessel mit einem Speicher oder einem Öl- oder Gaswärmezentrum.

Warmwasser via kondensierende Heizkessel

Kondensierende Öl-, Gas- oder Spezialheizkessel haben einen Wasserspeicher und stellen kurzfristig grosse Warmwassermengen für beliebig viele Entnahmestellen zur Verfügung. Sie werden je nach Leistungsbereich für die zentrale Beheizung und Warmwasserversorgung von Wohnungen und Häusern eingesetzt. Seit 2012 müssen Brennwertkessel kondensierend sein, also den in den Abgasen enthaltenen Wasserdampf als Energiequelle nutzen, sofern sie eine Absicherungstemperatur von weniger als 110 °C haben.

Warmwasser via Durchlauferhitzer

Gasdurchlauferhitzer oder Gasthermen erhitzen das Wasser beim Durchlaufen und sind in der Regel an das öffentliche Gasnetz angeschlossen. Der Gasbrenner wird durch einen Piezozünder gestartet, der elektrische Ladung durch das schnelle Lösen einer Metallfeder erzeugt, die in Verbindung mit nahe zusammenliegenden Kontakten eine blaue Flamme erzeugt. Früher brannte die Flamme in Gasthermen ständig um den Brennstoff beim Öffnen des Gashahns zu zünden, heute wird sie bei Bedarf ad hoc elektronisch entzündet, sobald man den Warmwasserhahn aufdreht. Nach etwa 10 Sekunden fliesst heisses Wasser aus der Leitung.

Warmwasser via Therme

Sogenannte Kombi- oder Brennwertthermen oder auch Öl- oder Gaswärmezentren sind Gerätekombinationen, die die Möglichkeit bieten, neben der Warmwasserversorgung für Bad oder Küche auch Wasch- und Geschirrwaschmaschinen direkt zu versorgen. Ein Umlaufwasserheizer oder ein Spezialkessel in Verbindung mit einem indirekt beheizten Speicher erwärmt das Wasser. Gleichzeitig fungieren die kleinen und platzsparenden Geräte als Zentralheizungsanlage.

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