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Stromzähler

Wie viel elektrische Energie ein Haushalt verbraucht ermittelt üblicherweise ein Stromzähler, auch Elektro-, Energie-, Elektrizitäts- oder Kilowattstundenzähler genannt. Die Apparate werden meist im Keller in einem Zählerschrank nahe dem Sicherungskasten montiert. In Mehrfamilienhäusern gibt es mindestens einen Zähler pro Wohnung. Die Apparate ermitteln den Stromverbrauch und die Auswertung der Energiezahlen dient als Grundlage für die Stromrechnung.

Der landläufig benutzte Begriff Stromzähler ist ungenau, da ein solcher Zähler nicht etwa die elektrische Stromstärke aufzeichnet, sondern die Wirkleistung: Stromzähler zeigen die, in einem bestimmten Zeitraum bezogene Energiemenge, indem zusätzlich zur Stromstärke die elektrische Spannung und bei Wechsel- oder Drehstrom der Phasenwinkel berücksichtigt wird.

Evolution des Stromzählers

Früher las ein Mal jährlich ein Mitarbeiter des Elektrizitätswerkes in den Privathaushalten die elektromechanischen Zähler ab. In den 1990er-Jahren eroberten elektronische Zähler die Privathaushalte. Sie haben eine Datenschnittstelle, die dem zuständigen Elektrizitätswerk die Fernauslese ermöglicht.

Mittlerweile werden Smart Meter, also intelligente Energiezähler, immer beliebter.

Stand vom

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