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Pelletheizung

Eine zentrale Pelletheizung funktioniert ähnlich wie eine Hackschnitzelheizung. Der Brennstoff gelangt automatisch in eine Brennkammer und wird dort verbrannt. Ein Temperaturfühler steuert die Verbrennung automatisch via Zuglüftung und Lambda-Sonde, sodass möglichst wenig Schadstoffe anfallen. Pellet-Zentralheizungskessel können nicht nur zum Erzeugen von Wärme, sondern auch zur Erhitzung des Warmwassers eingesetzt werden. Die entstehende Wärme erhitzt Wasser in einem Warmwasserspeicher, dieses wird via Radiatoren oder Heizschlaufen der Fussbodenheizung in der Wohnung verteilt.Die Reinigung erfolgt, je nach Fabrikat, automatisch und befreit die Kesselwände von Flugascherückständen. Der Aschebehälter muss etwa alle ein bis zwei Monate geleert werden.

Smarte Pelletheizung

Mit einer Fernzündvorrichtung kann die Anlage durch das Telefon, Handy oder mittels SMS in Betrieb gesetzt werden. Eine Aussentemperaturregelung erlaubt der Steuerung, die Leistung dem aktuellen Temperaturbedarf anzupassen. Eine Fernbedienung misst die tatsächliche Innentemperatur und wirkt zusätzlich korrigierend auf die Steuerung.

Heizung ersetzen durch Pelletsheizung

Beim Ersatz einer alten Zentralheizung lassen sich einzelne Komponenten wie Wärmespeicher oder Pumpen weiterhin verwenden. In Kombination mit Solarkollektoren erzielen Pelletheizungen die beste Energie- und Umweltbilanz aller Zentralheizungslösungen. 1 Kilogramm Holzpellets hat einen Heizwert von etwa 4,9 Kilowattstunden, dieser Wert entspricht ungefähr einem halben Liter Heizöl.

Abgrenzung zum Pelletofen

Pelletofen und Pelletheizung unterscheiden sich durch ihre Wärmeleistung und den Brenner. Inzwischen können auch wasserführende Pelletöfen, Satellitensysteme oder Kombinationen mit Solarwärme als Zentralheizung fungieren. Der Pelletofen unterscheidet sich optisch kaum vom klassischen Cheminée, die Pelletheizung sieht von aussen aus wie andere Zentralheizungen. 

Stand vom

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