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Heizung

Die Heizungsanlage ist für den Wohlfühlfaktor zu Hause essenziell, da sie die Wohnräume mit Wärme versorgt und erst behaglich macht. Die Wahl der richtigen Heizung ist nicht zuletzt von der jeweiligen Energieeffizienz und der erwarteten Höhe der Heizkosten abhängig.

Wahlfaktoren

  • Bestehen in der Ortschaft Gasleitungen oder ein Fernwärmeverteilsystem, kann die Versorgung regional geleistet werden.
  • Die bevorzugten Energieträger, Solarwärme, Kombinations-Heizsysteme, Wärmepumpen, Biogas oder fossile Brennstoffe wie Heizöl, Erdgas oder Flüssiggas, spielen eine entscheidende Rolle.
  • Um die Wohnung optimal zu heizen, braucht es eine ausreichende Wärmedämmung am Haus.
  • Die Heizung sollte dem Verteilsystem im Gebäude entsprechen.
  • Es gibt verschiedene Heizungstypen, wie Bodenheizung, Radiatoren, Ofen oder Cheminée. Darum sollte man vorab klären, ob die Heizkörper sichtbar oder verdeckt sein sollen.
  • Die erwartete Wärmebilanz, zum Beispiel von Speicheröfen oder Zentralheizungsöfen sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Modernisierung der Heizung

Nach 15 bis 20 Jahren sollte man seine Heizung sanieren. Denn einerseits ist die Lebensdauer von Bauteilen begrenzt, andererseits sind ältere Anlagen meist überdimensioniert, schlecht isoliert und auf zu hohe Heiztemperaturen eingestellt. Darüber hinaus mussten alte Heizkessel immer auf Betriebstemperatur gehalten werden, moderne Anlagen heizen nach Bedarf. Dadurch verbrauchen die alten Modelle wesentlich mehr Energie als moderne Heizungen. Die Sanierung des Kamins ist ebenfalls sinnvoll.

Heute sind Heizungsanlagen meist kompakt, gut isoliert und heizen mit wesentlich geringeren Temperaturen als früher. Zusammen mit einer modernen Fassaden-, Keller-, und Dachdämmung haben ist das Potenzial Nebenkosten zu sparen am höchsten.

Stand vom

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