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Hackschnitzel

Gehackte Holzschnitzel, Holzhackschnitzel und Hackgut bezeichnen zerkleinerte Holzschnitzel, die nicht zerschreddert wurden. Diese werden als Brennstoff zum Heizen genutzt.

Anforderungen Holzhackschnitzel

Die EU-Norm EN 14961 regelt, welche Holzstücke als Brennstoff verwendet werden dürfen, abhängig vom Asche-, Chlorgehalt, der Korngrössenverteilung, der Schüttraumdichte, dem Stickstoff- und Wassergehalt. Für eine Hackschnitzelheizung geeignete Holzschnitzel sollten weniger als 30 Prozent Wasser enthalten. Der Heizwert liegt bei ungefähr 4 Kilowattstunden (kWh).

Waldfrisches Holz hat je nach Baumart, Baumalter, Jahreszeit der Ernte einen Wassergehalt zwischen 45 und 65 Prozent. Die blosse Lagerung der Holzschnitzel reicht meistens nicht aus, um das Holz auszutrocknen, Warmluft schafft Abhilfe. Holzhackschnitzel sind günstiger als Holzscheite oder Pellets, weil meistens Restholz, wie zum Beispiel Schlagabraum von Holzernten verarbeitet wird.   

Gebräuchliche Abkürzungen zum Heizen mit Hackschnitzel

  • Brennwert (Ho): Energiemenge, die bei der Verbrennung von Holz freigesetzt wird, wenn das entweichende Gas Wasser enthält.
  • Heizwert (Hu): Energiemenge, die bei der Verbrennung von Holz freigesetzt wird, wenn das Wasser im Holz zu Dampf kondensiert ist. 
  • Atro: absolut trockenes Holz (0 Prozent Wassergehalt),
  • Lutro: lufttrockenes Holz (ca. 12-18 Prozent Wasseranteil),
  • Srm: Schüttraummeter, diese Abkürzung steht für die Menge an Hackschnitzeln, die in einen Kubikmeter hineinpasst. 
Stand vom

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