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Energiespeicher

Solarstromspeicher sind Batterien, die Strom aus Solaranlagen speichern und zeitverzögert zur Verfügung stellen, wenn man ihn, z.B. während einer Schlechtwetterperiode oder nachts, braucht. Die Akkus sind aber auch aus anderen Gründen interessant:

Unabhängigkeit vom Energieversorger

Wer eine Inselanlage hat, also nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen ist, kann sich via dezentralen Energiespeicher jederzeit selber mit Strom versorgen. Aber auch Photovoltaiknutzer, die am Netz hängen, können profitieren. Diese können zum Beispiel nachts günstigen Strom aus dem Stromnetz beziehen und ihn dann tagsüber verbrauchen. Denn seit Anfang 2014 dürfen auch diese den Strom, den sie produzieren auch selber konsumieren. Früher herrschte eine Einspeisepflicht. Seit 2018 ist auch der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch von Strom per Gesetz geregelt.

Erhöhung der Versorgungssicherheit

Die Energieversorgungsunternehmen interessieren sich für dezentrale Speichern, sofern diese mit dem öffentlichen Stromnetz gekoppelt sind. Denn diese können helfen  in Spitzenzeiten, wenn der Wind stark weht und plötzlich sehr viel Strom erzeugt wird, oder wenn (wegen eines Kraftwerksausfalls) sehr wenig Strom produziert wird, das Netz auszutarieren. Dadurch erhöht sich die Versorgungssicherheit aller Nutzer. Laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE könnten darüber hinaus mit genügend Speichern bis zu 60 Prozent des externen Strombezugs eingespart werden und es müssten weniger neue Stromleitungen gebaut werden.

Lithium-Ionen-Solarbatterien

Früher wurden als Solarakkumulatoren vor allem Bleiakkus verwendet, aber auch Staplerbatterien. Mittlerweile setzen immer mehr Hersteller - vor allem grosse Autokonzerne- auf Lithium-Ionen-Akkus, da diese günstig erhältlich und langlebig sind.

 

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