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Ratgeber

Heizen mit Holz

Für den Verband Holzenergie Schweiz liegt die Lösung der wachsenden Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre sprichwörtlich im Wald: Dort wächst nämlich ein erneuerbarer und CO2-neutraler Brennstoff.

Wer mit dem nachwachsenden Brennstoff Holz heizt, kann zur Verringerung der CO2-Konzentration beitragen. (Bild: Holzenergie Schweiz)

Das Schweizer Waldgesetz schreibt vor, dass pro Jahr maximal so viel Holz aus dem Wald entnommen werden darf, wie nachwächst. Die Bäume binden im Wachstum laufend das bei der Verbrennung freigesetzte Kohlendioxid, darum gilt Holz als CO2-neutraler Brennstoff. 

In der Schweiz verheizen mehr als 550'000 Holzfeuerungen jährlich etwa 5 Millionen Kubikmeter Holz, vom kleinen Zimmerofen bis zum grossen Holzkraftwerk. Damit reduzieren Holzheizungen den jährlichen CO2-Ausstoss um circa 3 Millionen Tonnen. Das entspricht etwa 6 Prozent des jährlichen Gesamtausstosses in der Schweiz.

Laut dem Verband liessen sich weitere 2 bis 3 Millionen Kubikmeter Energieholz nutzen und dadurch insgesamt mindestens 4.5 Millionen Tonnen CO2 einsparen. (mgt/esc)