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Dachziegel

Es gibt Dachziegel aus gebranntem Ton, die in naturrot, engobiert, glasiert und gedämpft sowie in verschiedenen Naturfarben lieferbar sind. Es gibt aber auch Ziegel aus hoch verdichtetem Spezialbeton mit granulierter oder glatter Oberfläche (ebenfalls in verschiedenen Formaten und Farben), ausserdem Eternitziegel und Metalldächer.

Für die unterschiedlichen Dachneigungen gibt es ebenfalls spezielle Dachziegel

Der berühmteste Flachziegel ist der Biberschwanzziegel, der bei einer Dachneigung von 30 bis 90 Grad aufgesetzt werden kann. Dasselbe gilt für den Muldenfalzziegel. Hohlziegel wie der Mönch-Nonnenziegel können erst ab einer 40-gradigen Dachneigung verlegt werden. Diverse Flachfalzziegel schon ab 22 Grad.

Generell können Dachziegel bei einer Dachneigung von 18 bis 90 Grad eingesetzt werden. Bei Verwendung spezieller Unterdachkonstruktionen ist eine Reduzierung unter 18 Grad möglich.  

Betonziegel

Der Begriff Betonziegel hat sich im Volksmund durchgesetzt, tatsächlich aber gilt der Begriff Ziegel nur für Materialien, die aus Ton bestehen. Deshalb bezeichnen Experten diese Ziegel als Betondachsteine. Betonziegel sind energetisch einfacher herstellbar, da sie nicht extra gebrannt werden müssen.

Deshalb sind sie auch günstiger als Tonziegel. Da dem Beton Farben beigemischt werden, ist die Farbenvielfalt grösser. Tonziegel gibt es hingegen meist in mehr Formvarianten.

Eternit-Dachziegel

Eternit-Dachpfannen bestehen aus Faserzement - ihren Namen haben sie von der gleichnamigen Firma erhalten. Sie haben eine abgerundete Stirnkante, Fussrippen und einen hochliegenden Längsfalz. Diese Besonderheiten sorgen für einen besseren Wasserablauf und weniger Kantenverschmutzung.

Glasziegel

Glasziegel, auch Glasdachziegel oder Glasdachsteine gibt es in den verschiedenen Ziegelarten (Flachfalzziegel, Mönchziegel, Biberschwanzziegel usw.). Sie sind aus Glas und deshalb lichtdurchlässig (nicht durchsichtig). Sie werden in unbeheizten und unbewohnten Räumen (Dachraum, aber auch Vordächern, Terrassen usw.) eingesetzt.

Metalldach

Generell lassen sich alle Dachformen mit Metall belegen. Titanzink-Dachdeckungen kommen nur bei nicht tragenden Dachteilen infrage wie Dachrinnen, Giebel, Kamine und Vordächer. Für die tragenden Teile wird Stahl oder Aluminium verwendet. Die Metalle werden als Bleche, Tafeln oder grossen Scharen (Bänder) auf eine vollflächige Schalung angebracht. 

Wichtig

Ausgebaute Metalldächer brauchen eine gute Wärmedämmung bzw. einen wirksamen Sonnenschutz. Zink hat zudem die Eigenschaft, sich bei Hitze auszudehen. Diese Bewegung des Metalls lässt sich problemlos durch Schiebenähte ausgleichen, sodass das Dach trotz Dehnung nicht undicht wird.

Schieferdach

Schieferplatten sind wetterfest, frostbeständig, verrottungsfest, pilzbeständig und nicht brennbar. Je nach Gewinnungsgebiet ist die natürliche Färbung schiefergrau bis schieferblau, aber auch Farbschiefer in den Farbtönen purpur- und erikablau, hellgrün und dunkelgrün sind erhältlich. Die Oberflächenstruktur ist durch Schichtenspaltung mehr oder weniger rau und mattglänzend. Die vielen Formen Bogenschnitte, Schuppenschablonen, Rechteck- und Quadratformate sowie die unterschiedlichen Deckungsarten geben dem Schieferdach ein charakteristisches Aussehen.

Die Dachneigung darf – je nach Deckungsart – nicht weniger als 22 Grad betragen, wobei ein Regen- und Flugschnee sicheres Unterdach vorgesehen werden sollte. Die Dacheindeckung erfolgt auf nagelbarem Untergrund (Bauplatten, Vollschalung), mit Abdecklagen bei den traditionellen Deckungen und auf Lattung oder Schalung bei Rechteck-Doppeldeckung.

 

Stand vom

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