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Wandbeläge Bad

Im «Nassbereich» vor und um Badewanne, Dusche und Waschtisch ist ein wasserbeständiger Belag mit Feuchtigkeitsabdichtung bis zur Oberkante der Wandverkleidung nötig. An den Wänden, wo kein Spritzwasser anfällt, sind Materialien wie der gestrichene auf Putz aufgetragene Abrieb, Tapete oder Korkbelag üblich. Um Kehrichteimer oder Toilettenpapier hinter Platten zu verstauen oder an den bestehenden Installationen Reparaturen oder Wartungen durchzuführen, ist ein spezielles Plattentür- oder Plattenklappensystem nützlich. Mittels Scharnieren oder Magnetbeschlägen sind die Türen leicht zu öffnen.

Die häufigsten Wandbeläge im Bad

  • Wandplatten (Fliesen, Plättli): Glasierte Steingutplatten gibt es mit passendem Zubehör wie Seifenschalen und Toilettenpapierhalter. Wenn einfarbige Platten verschiedene Strukturen haben, wirken sie, abwechselnd verlegt, wie handgeformte Keramikplatten mit interessanter Lichtwirkung. Parallel zur Sanitärapparateplanung sollte ein «Plättliplan» erstellt werden, um Apparate- und Armaturenanschlüsse im Fugenschnitt und -kreuz sowie saubere Anschlüsse in Ecken, an Türen und Fenstern vorzusehen. 
  • Glaspaneele: Glas lässt sich, ebenso wie Fliesen und Spiegel einfach und gründlich reinigen. Es gibt die Paneele mittlerweile in verschiedenen Farben. Sie werden direkt auf die Wand (z.B. auch alte Fliesen) montiert und können hinterleuchtet werden.
  • Spiegelwand: Ideal, um kleine Bäder zu vergrössern – ein Spiegel kann auch Lichtquellen vervielfachen, muss aber immer wieder poliert werden.
  • Holzverkleidung: Holz erzeugt Behaglichkeit und nimmt Feuchtigkeit auf, so dass Kondenswasser und beschlagene Spiegel der Vergangenheit angehören. Sie muss aber eine holzgerechte Oberflächenbehandlung, eine fachgerechte Unterkonstruktion und eine ausreichende Hinterlüftung aufweisen.
  • Natursteinbelag: siehe Wandplatten. Beliebte Materialien sind zum Beispiel Marmor oder Granit.
  • TapetenKunststoff- oder Glasfasertapeten müssen wasserbeständig und abwischbar sein.
  • Putz: Mittlerweile gibt es auch feuchtigkeitsabweisende Verputze, spezielle Badfarben können ebenfalls dafür sorgen, dass Feuchtigkeit nichts ins Mauerwerk zieht.

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