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Infrarotsauna

Infrarotkabinen gibt es wie Saunen und Dampfbäder in unterschiedlichen Grössen, von der Singlekabine bis zum geräumigen Mehrpersonenraum. Oft sind sie in modularer Elementbauweise, doppelwandig und aus Holz gefertigt, wie eine Sauna. Oder die Infrarotsaunas haben Glaswände wie Dampfbäder.

Nutzung der Infrarotkabine

Ein Infrarotstrahler erreicht nach 10 bis 15 Minuten Betriebstemperatur, eine Wärmekabine kann also rascher genutzt werden als etwa eine Sauna, das spart Zeit und Energie. Die Temperatur in der Rotlichtkabine sollte zwischen 30 und 40 Grad Celsius, die Dauer einer Sitzung 30 Minuten betragen.

Für ideale Ergebnisse sollte man sich, nach dem Verlassen der Kabine, rund fünf Minuten entspannen. Danach empfiehlt sich eine lauwarme bis warme Dusche, denn eine zu abrupte Abkühlung könnte zu einem Verkrampfen der Muskeln führen.

Je nach Wellenlänge dringen die Strahlen unterschiedlich tief in die Haut ein. So werden von den Strahlentypen unterschiedliche Effekte erzielt, wie beispielsweise die Linderung von Muskel- und Gelenkschmerzen, Entspannung oder eine verbesserte Durchblutung.

Insbesondere bezüglich der Wirkung von IR-A-Strahlung auf den Körper und mögliche Risiken gibt es seitens der Hersteller aber teilweise widersprüchliche Aussagen. Es empfiehlt sich daher unbedingt, sich vor einem Kauf ausführlich beraten zu lassen.

Wirkung von Infrarotstrahlen

In der Infrarotkabine wird nicht die Luft erhitzt, vielmehr gelangt die Wärme direkt in den Körper und bewirkt eine Gefässdehnung von bis zu 15 Prozent. Die wärmeerzeugenden Infrarotstrahler sind mit verschiedenen Wellenlängen erhältlich. Unterschieden werden:

  • IR-A-Strahlung (kurzwellig, 780 bis 1400 Nanometer (nm)
  • IR-B-Strahlung (mittelwellig, 1400 bis 3000 nm)
  • IR-C-Strahlung (langwellig, 3000 bis 10 000 nm)

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